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Krankenkassen

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CSS
Helsana
Groupe Mutuel
SWICA
Assura
Visana
Sanitas
Concordia
KPT
ÖKK
Atupri
EGK
Galenos
Sympany
Sumiswalder KK
CSS
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So funktioniert's

Vergleichen und wechseln in drei Schritten.

In 60 Sek. zum Vergleich. Kündigungs-Vorlage gibt's gratis dazu.

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PLZ, Alter, aktuelle Krankenkasse, gewünschte Franchise und Modell. Keine Anmeldung. 60 Sek.

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Versicherungs-Modelle

Vier Modelle, vier Preise.

Bis zu 18% Prämienreduktion bei identischen Grundleistungen — je nach Modell-Wahl. Notfälle und Spitalaufenthalte sind in allen Modellen abgedeckt.

Maximale Flexibilität

Standard

abCHF 415/ Mt
  • Freie Arztwahl in der ganzen Schweiz
  • Direkter Spezialisten-Zugang
  • Keine Voranmeldung nötig
  • Höchste Prämie
Standard vergleichen
Beliebteste

Beliebtester Typ in CH

Hausarzt

abCHF 353/ Mt

−15% ggü. Standard

  • Hausarzt als erste Anlaufstelle
  • Überweisung an Spezialisten via Hausarzt
  • Notfälle direkt zum Spital — immer abgedeckt
  • ~50% aller CH-Versicherten
Hausarzt vergleichen

Stärkster Rabatt

Telmed

abCHF 340/ Mt

−18% ggü. Standard

  • Telefon-Beratung vor Arztbesuch (24/7 Hotline)
  • Online-Konsultation via App möglich
  • Notfälle direkt zum Spital — immer abgedeckt
  • Tiefste Prämie im Markt
Telmed vergleichen

Städtische Region

HMO

abCHF 365/ Mt

−12% ggü. Standard

  • Behandlung in HMO-Zentrum
  • Koordinierte Versorgung aller Spezialisten
  • Festes Ärzte-Netzwerk
  • Spital-Überweisung via HMO
HMO vergleichen

Prämien nach Kanton

Wo wohnst du? — Das bestimmt deine Prämie zu 60%.

Durchschnittliche Monatsprämie 2026, Erwachsene Standard-Modell, Franchise CHF 300, mit Unfall. Spannweite: CHF 304 (Appenzell I.) bis CHF 521 (Genf) — das sind über CHF 2'600/Jahr Unterschied bei identischen Leistungen.

GEGenf
CHF 521
+4.8%
BSBasel-Stadt
CHF 470
+4.5%
NENeuenburg
CHF 460
+4.6%
VDWaadt
CHF 432
+4.3%
TITessin
CHF 421
+4.1%
BLBasel-Landschaft
CHF 416
+4.2%
JUJura
CHF 416
+4%
ZHZürich
CHF 401
+3.9%
BEBern
CHF 379
+3.7%
SOSolothurn
CHF 374
+3.6%
VSWallis
CHF 369
+3.5%
GRGraubünden
CHF 366
+3.4%
SHSchaffhausen
CHF 359
+3.5%
FRFreiburg
CHF 358
+3.3%
AGAargau
CHF 354
+3.4%
GLGlarus
CHF 343
+3.2%
SGSt. Gallen
CHF 333
+3.3%
TGThurgau
CHF 332
+3.1%
ARAppenzell A.
CHF 327
+3%
SZSchwyz
CHF 326
+2.9%
ZGZug
CHF 326
+2.8%
LULuzern
CHF 322
+3%
URUri
CHF 311
+2.7%
OWObwalden
CHF 308
+2.6%
NWNidwalden
CHF 305
+2.5%
AIAppenzell I.
CHF 304
+2.4%

Spannweite: CHF 2'604 / Jahr — von Appenzell-Innerrhoden bis Genf, gleiche Leistung

Prämie für meinen Kanton

Prämien nach Altersgruppe

Drei Altersstufen, drei Prämien-Klassen.

Gesetzlich definiert: Kinder zahlen ~27%, Junge Erwachsene ~72%, Erwachsene 100% der Prämie. Familien mit Kindern profitieren stark — bei vielen Kassen sind Kinder-Prämien ab dem 3. Kind nochmals reduziert.

0–18 Jahre

~27%

Kinder

Ø abCHF 110/ Mt

Tiefste Prämie · Kein Selbstbehalt

19–25 Jahre

~72%

Junge Erwachsene

Ø abCHF 295/ Mt

Rabattierte Tarife in den meisten Kassen

26+ Jahre

100%

Erwachsene

Ø abCHF 415/ Mt

Vollprämie · Standard-Referenz

Prämienverbilligung (IPV)

Bis zu CHF 8'800 Zuschuss pro Familie — pro Jahr.

Die individuelle Prämienverbilligung (IPV) ist ein staatlicher Zuschuss zur Krankenkasse — finanziert von Bund (1/3) und Kanton (2/3). Anspruchsberechtigt sind tiefere und mittlere Einkommen. Höhe und Einkommensgrenzen sind kantonal unterschiedlich.

Schritt 1

Bundesbeitrag

Der Bund stellt rund CHF 3 Mrd. jährlich zur Verfügung — verteilt auf die Kantone nach Wohnbevölkerung und Prämien-Niveau.

Schritt 2

Kantons-Anteil

Jeder Kanton legt eigene Einkommens-Grenzen und Subventions-Höhe fest. Genf und Waadt haben die grosszügigsten Modelle, Appenzell und Uri die strengeren.

Schritt 3

Antrag stellen

Antrag bei der kantonalen Sozialversicherungs-/Ausgleichskasse. Frist: meist 31. März des Folgejahres. Zuschuss wird direkt an die Krankenkasse überwiesen.

Beispiel-Werte 2026 · Familie mit 2 Kindern

ZHEinkommen bis CHF 73'000bis CHF 6'400 / Jahr
BEEinkommen bis CHF 60'000bis CHF 5'200 / Jahr
GEEinkommen bis CHF 90'000bis CHF 8'800 / Jahr
VDEinkommen bis CHF 78'000bis CHF 7'200 / Jahr
LUEinkommen bis CHF 62'000bis CHF 4'900 / Jahr
SGEinkommen bis CHF 65'000bis CHF 5'400 / Jahr

Schätzwerte für eine 4-köpfige Familie. Tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Vermögen, Wohnkanton und Personenzahl ab. Antragsformulare bei der jeweiligen kantonalen Sozialversicherungs-Anstalt.

Franchise-Wahl

Welche Franchise lohnt sich für dich?

Sechs Stufen von CHF 300 bis CHF 2'500. Höhere Franchise = tiefere Prämie, aber höherer Selbstbehalt im Krankheitsfall. Faustregel: Wenn du jährliche Arztkosten unter (CHF Franchise − Jährliche Prämienersparnis) erwartest, fährst du günstiger.

CHF 300Standard

Häufige Arztbesuche · Chronische Erkrankungen

Rabatt

0%

CHF 500Wahl

Regelmässige Konsultationen

Rabatt

8%

CHF 1000Wahl

Gelegentliche Arztbesuche · Mittleres Risiko

Rabatt

15%

CHF 1500Wahl

Seltene Arztbesuche

Rabatt

20%

CHF 2000Wahl

Gesund · Sehr seltene Arztbesuche

Rabatt

25%

CHF 2500Maximum

Maximal-Rabatt · Hohes Eigenrisiko

Rabatt

28%

Werte basieren auf Markt-Ø Adult-Prämie CHF 415/Mt (Standard CHF 300). Kassen-Spezifische Rabatte variieren ±3 Prozentpunkte. Plus: 10% Selbstbehalt auf Kosten ÜBER der Franchise, max. CHF 700/Jahr.

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30. November ist die Deadline.

Kündigungs-Schreiben muss bis 30. November (Poststempel) bei der alten Kasse sein. Wir senden dir das fertige Schreiben digital — du signierst online, wir versenden.

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Du gibst dein Anliegen ein — wir prüfen die Kündigungsfrist, erstellen das VVG-konforme Schreiben und übermitteln digital an deine alte Kasse. Du musst nichts ausdrucken, nichts versenden.

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Bis wann kann ich die Krankenkasse wechseln?

Die Grundversicherung muss bis spätestens 30. November (Poststempel) gekündigt werden, mit Wechsel auf den 1. Januar des Folgejahres. Bei Prämienerhöhung gibt es kein Sonderkündigungsrecht für die Grundversicherung — der Wechsel-Termin ist immer per Jahresende. Zusatzversicherungen haben oft eine längere Kündigungsfrist (3 Monate zum Jahresende oder Vertragsablauf) und sind unabhängig.

Was ist der Unterschied zwischen Grundversicherung und Zusatzversicherung?

Die Grundversicherung (KVG) ist gesetzlich obligatorisch und bietet identische Leistungen bei allen 50+ Schweizer Krankenkassen — sie unterscheiden sich nur in der Prämie. Zusatzversicherungen (VVG) sind freiwillig und decken Mehrleistungen ab: Spitalzusatz (halbprivat/privat), Alternativmedizin, Brille, Zahn, Auslandschutz, Privatklinik-Behandlung. Wechsel von Zusatzversicherungen ist mit Gesundheitsprüfung verbunden — Anbieter darf Antrag ablehnen.

Welche Versicherungs-Modelle gibt es?

Vier Standard-Modelle: (1) Standard mit freier Arztwahl — höchste Prämie. (2) Hausarzt-Modell — Hausarzt ist erste Anlaufstelle, 10–18% günstiger. (3) Telmed — Telefon-Beratung über 24/7-Hotline vor Arztbesuch, bis 18% günstiger. (4) HMO — Behandlung in HMO-Zentrum, 10–15% günstiger. Notfälle und Spital-Einweisungen sind in allen Modellen direkt versichert — kein Anruf nötig.

Wie funktioniert die Franchise?

Die Franchise ist der jährliche Selbstbehalt, den du vor Versicherungsleistung trägst. Standard für Erwachsene: CHF 300 (höchste Prämie). Wählbar: CHF 500, 1'000, 1'500, 2'000, 2'500. Höhere Franchise = tiefere Monatsprämie. Faustregel: Wer wenig zum Arzt geht, fährt mit hoher Franchise günstiger. Nach der Franchise zahlst du 10% Selbstbehalt — max. CHF 700/Jahr für Erwachsene, CHF 350/Jahr für Kinder.

Was ist Prämienverbilligung und wer hat Anspruch?

Die Prämienverbilligung (IPV) ist ein staatlicher Zuschuss zur Krankenkassenprämie, finanziert von Bund (1/3) und Kanton (2/3). Anspruch haben tiefere und mittlere Einkommen — Einkommensgrenzen und Subventions-Höhe sind kantonal unterschiedlich. Beispiel Zürich: Familie mit 2 Kindern und Einkommen < CHF 73'000 erhält bis CHF 6'400/Jahr. Antrag bei der kantonalen Sozialversicherungs-Stelle (Ausgleichskasse).

Welche Krankenkasse ist die günstigste?

Das hängt von Kanton, Alter, Franchise und gewähltem Modell ab. Generell günstige Anbieter im Vergleich: Assura, KPT, Atupri und SLKK — oft mit den tiefsten Prämien in mehreren Regionen. CSS, Helsana, Sanitas und Swica sind grösser, mit mehr Service-Optionen. Mit unserem Vergleich findest du in 60 Sek. die günstigste Option für dein Profil.

Sind alle Krankenkassen gleich gut?

In der Grundversicherung sind die Leistungen gesetzlich identisch (KVG-Leistungskatalog). Unterschiede gibt es nur bei: (1) Prämienhöhe je nach Kanton/Region. (2) Service-Qualität — Bearbeitungszeit Schadenmeldung, telefonische Erreichbarkeit, App. (3) Verfügbarkeit der Wahlmodelle (z.B. HMO nur in Städten). Bei der Zusatzversicherung sind die Leistungen sehr unterschiedlich — hier lohnt sich detaillierter Vergleich.

Kann ich Grundversicherung und Zusatzversicherung bei verschiedenen Kassen haben?

Ja, problemlos. Viele Schweizer kombinieren z.B. günstige Grundversicherung bei Assura mit Spitalzusatz bei Helsana oder CSS. Wechsel der Grundversicherung wirkt sich nicht auf bestehende Zusatzversicherungen aus — solange du dort weiter Beiträge zahlst, bleibt der Schutz bestehen.

Wie viel kann ich durch einen Wechsel sparen?

Durchschnittlich CHF 480 pro Person und Jahr für die Grundversicherung. Eine 4-köpfige Familie in Zürich spart oft CHF 1'500–2'400 pro Jahr durch Wechsel zur günstigsten Kasse — bei identischen Leistungen. In Genf oder Basel-Stadt (höchste Prämien) ist die Sparmöglichkeit noch grösser.

Was kostet eine Krankenversicherung in der Schweiz 2026?

Markt-Durchschnitt 2026 für Erwachsene Standard-Modell, Franchise CHF 300, mit Unfall: tiefster Kanton Appenzell-Innerrhoden CHF 304/Mt, höchster Kanton Genf CHF 521/Mt. Junge Erwachsene (19–25 J.) zahlen ~72% der Erwachsenen-Prämie, Kinder (0–18 J.) ~27%. Mit höherer Franchise und Wahlmodell sind 30%+ Rabatt möglich.

Wann ist Vater werden vs. Mutter sein versicherungstechnisch relevant?

Mutterschaftsleistungen sind in der Grundversicherung vollständig abgedeckt (KVG) — ohne Franchise und ohne Selbstbehalt. Kontrolluntersuchungen, Geburt, Wochenbett, Stillberatung sind inklusive. Vater hat keine Mutterschaftsleistungen, aber Vaterschaftsurlaub (2 Wochen, EO-finanziert). Für ein Neugeborenes muss innert 3 Monaten eine eigene Krankenkasse abgeschlossen werden — beste Praxis: vor Geburt anmelden.

Was ist der Selbstbehalt und wie unterscheidet er sich von der Franchise?

Die Franchise ist ein fester Jahresbetrag, den DU komplett selbst trägst (z.B. CHF 500 — du zahlst die ersten 500 Franken Arztrechnungen). Der Selbstbehalt sind 10% der Kosten NACH der Franchise — auch von dir zu tragen, gedeckelt bei CHF 700/Jahr (Erwachsene) bzw. CHF 350 (Kinder). Bei Generika fällt KEIN Selbstbehalt an. Bei Original-Medikamenten mit Generikum-Alternative: 20% Selbstbehalt.

Welche Franchise lohnt sich für mich?

Faustregel: Wenn du jährliche Arztkosten unter (CHF 1'500 − Prämienersparnis) erwartest, lohnt sich CHF 2'500-Franchise. Wer pro Jahr CHF 500–1'000 Arztkosten hat, fährt mit CHF 1'000-Franchise meist am besten. Bei chronischer Erkrankung oder ständigen Arztbesuchen ist CHF 300 die richtige Wahl. Unser Franchise-Rechner kalkuliert das individuell.

Kann ich von einer schweren zu einer günstigeren Krankenkasse wechseln, auch wenn ich krank bin?

Ja — bei der Grundversicherung gilt der Aufnahmezwang. Jede Schweizer Krankenkasse muss dich aufnehmen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Gesundheitszustand. Keine Gesundheitsprüfung, kein Risikoaufschlag. Bei der Zusatzversicherung hingegen darf die Kasse Antrag ablehnen oder Vorbehalte machen — Wechsel daher mit Bedacht planen.

Was passiert bei einem Notfall?

Notfälle sind in JEDER Grundversicherung 24/7 abgedeckt — unabhängig vom gewählten Modell (Standard, Hausarzt, HMO, Telmed). Notfall = unmittelbare medizinische Hilfe nötig. Bei Telmed/Hausarzt-Modell darfst du im Notfall direkt das nächste Spital aufsuchen — kein Anruf, keine Voranmeldung. Im Ausland sind Notfälle ebenfalls gedeckt (max. doppelter CH-Tarif).

Gilt meine Schweizer Krankenversicherung im Ausland?

Innerhalb der EU/EFTA: Notfallbehandlung ist via Europäische Krankenversicherungs-Karte (EHIC) gedeckt (auf der Rückseite deiner KK-Karte). Ausserhalb (USA, Asien): nur Notfälle, max. doppelter Schweizer Tarif. Wer länger im Ausland reist (Backpacking, Sabbatical, Auslandstudium), sollte eine Reise-Zusatzversicherung abschliessen.

Was wenn ich umziehe — in einen anderen Kanton oder Gemeinde?

Du musst deiner Krankenkasse innert 14 Tagen die neue Adresse melden. Die Prämie wird auf den neuen Kanton-/Gemeinde-Tarif angepasst — meist auf den nächsten Monat. Wechsel der Krankenkasse ist nicht zwingend, aber empfehlenswert wenn die neue Region andere günstige Anbieter hat. Sonderkündigungsrecht bei Wegzug gibt es bei einigen Kassen.

Was ist EFAS und wie wirkt es sich auf meine Prämie aus?

EFAS = Einheitliche Finanzierung ambulant-stationär, in Kraft ab 2028. Bisher zahlen Krankenkassen 100% der ambulanten Kosten, aber nur 45% der stationären (Rest: Kanton). Mit EFAS wird das vereinheitlicht — beide Settings werden gleich finanziert. Erwarteter Effekt: ambulante Behandlung wird gefördert (kürzere Spitalaufenthalte), Prämien könnten kurzfristig leicht steigen, langfristig stabilisieren.

Wie funktioniert das Bonus-Modell?

Beim Bonus-Modell (nicht zu verwechseln mit Auto-Bonus!) erhältst du Prämien-Rückerstattung, wenn du in einem Jahr keine Leistungen beziehst — typisch 10–45% Rückerstattung nach 1–5 schadenfreien Jahren. Aber: du zahlst eine HÖHERE Basis-Prämie. Lohnt sich nur, wenn du wirklich nie zum Arzt gehst. Bei chronischer Krankheit oder Risiko: kein Bonus-Modell.

Was ist Telmed und ist es sicher?

Telmed ist ein Wahlmodell, bei dem du vor jedem Arztbesuch (ausser Notfall) eine 24/7 Telefon-Hotline mit Ärzten/Pflegenden anrufst. Diese beurteilen, ob ein Arztbesuch nötig ist, oder geben Selbsthilfe-Tipps. Wenn Arztbesuch nötig: Überweisung. Sicherheit: alle Telmed-Anbieter sind FMH-zertifiziert (Schweizer Ärzteverband). Studie BAG 2023: gleiche Behandlungs-Qualität wie Standard-Modell, 18% tiefere Kosten.

Welche Spital-Zusatzversicherung lohnt sich?

Drei Stufen: (1) Allgemein (Mehrbettzimmer, zugewiesener Arzt — KVG-Standard, kein Zusatz nötig). (2) Halbprivat (2-Bett-Zimmer + freie Arztwahl) — CHF 80–200/Mt je nach Alter. (3) Privat (Einzelzimmer + Chefarztbehandlung + freie Spital-Wahl ganze CH) — CHF 200–600/Mt. Halbprivat ist der beliebteste Mittelweg. Mit Gesundheitsprüfung — vorab klären, ob du aufgenommen wirst.

Sind Alternativmedizin und Naturheilkunde abgedeckt?

Fünf Methoden sind in der Grundversicherung abgedeckt: Akupunktur, Anthroposophische Medizin, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Homöopathie, Phytotherapie — durch FMH-Ärzte erbracht. Weitere Methoden (Osteopathie, Shiatsu, Craniosacral, etc.) sind nur über Zusatzversicherung gedeckt. Zusatz "Alternativmedizin" kostet CHF 15–35/Mt und deckt typisch CHF 1'500–3'000/Jahr.

Was ist Hospital Lump Sum (Spitaltaggeld)?

Eine Zusatzversicherung, die dir ein tägliches Geld bei Spitalaufenthalt zahlt — unabhängig von den effektiven Kosten. Z.B. CHF 100/Tag bei 5-tägigem Aufenthalt = CHF 500 Auszahlung. Sinnvoll wenn: du als Selbständige(r) im Spital kein Einkommen hast, oder du Mehrkosten (Privatzimmer, etc.) abdecken willst. Prämie: CHF 5–25/Mt.

Wie unabhängig ist comparly?

100% unabhängig. Wir vergleichen alle 50+ Schweizer Krankenkassen ohne Bevorzugung. comparly wird von der Zuriva GmbH betrieben, als ungebundene Versicherungsvermittlerin gemäss VAG Art. 40 Abs. 2 bei der FINMA registriert. Vergleich ist kostenlos — wir verdienen eine einmalige Vermittlungs-Pauschale vom abschliessenden Versicherer (bei Zusatzversicherungen). Dein Prämienpreis ist identisch wie bei direktem Abschluss.

Glossar

Wichtige Begriffe in 60 Sekunden erklärt.

Krankenkasse-Sprache verständlich gemacht — von Franchise über IPV bis EFAS.

Franchise
Jährlicher Selbstbehalt, den du vor Versicherungsleistung trägst. Erwachsene wählbar zwischen CHF 300 (Standard) und CHF 2'500 (Maximum-Rabatt). Höhere Franchise = tiefere Prämie.
Selbstbehalt
10% Eigenanteil an Kosten ÜBER der Franchise. Max. CHF 700/Jahr für Erwachsene, CHF 350/Jahr für Kinder. Gilt nicht für Mutterschaftsleistungen.
KVG
Krankenversicherungsgesetz. Reguliert die obligatorische Grundversicherung. Identische Leistung bei allen Kassen — Bund schreibt den Leistungskatalog vor.
VVG
Versicherungsvertragsgesetz. Reguliert freiwillige Zusatzversicherungen (Spital halbprivat/privat, Zahn, Brille, Alternativmedizin). Kassen können Antrag ablehnen oder Gesundheitsprüfung verlangen.
Hausarzt-Modell
Wahlmodell mit 10–18% Prämienrabatt. Hausarzt ist erste Anlaufstelle; Spezialisten via Überweisung. Notfälle direkt zum Spital — immer abgedeckt.
HMO
Health Maintenance Organization. Behandlung in spezialisiertem Gesundheits-Zentrum mit koordinierter Versorgung. Rabatt 10–15%. Verfügbar primär in städtischen Regionen.
Telmed
Wahlmodell mit Telefon/Online-Erstberatung über 24/7-Hotline. Stärkster Rabatt (bis 18%). Notfälle direkt zum Spital ohne Anruf.
Prämienverbilligung (IPV)
Staatlicher Zuschuss zur Krankenkassenprämie für tiefe und mittlere Einkommen. Bund + Kanton finanzieren — Höhe und Einkommensgrenzen pro Kanton unterschiedlich. Antrag bei kantonaler Sozialversicherungs-Stelle.
Hauptverfall
Datum des regulären Vertragsablaufs. Bei Grundversicherung immer 31. Dezember. Kündigung muss bis 30. November (Poststempel) bei der alten Kasse sein.
Bonus-Modell
Optional bei einigen Kassen: Prämienrückerstattung, wenn du im Versicherungsjahr keine Leistungen beziehst. Selten gewählt — Risiko: voller Betrag bei Krankheit.
EFAS
Einheitliche Finanzierung ambulant-stationär. Ab 2028 zahlen Kassen + Kantone alle medizinischen Leistungen gemeinsam — Ende der unterschiedlichen Kosten je nach Setting.
Spitalzusatz
Zusatzversicherung für Mehrkomfort im Spital: halbprivat (2-Bett-Zimmer + freie Arztwahl) oder privat (Einzelzimmer + Chefarztbehandlung). Mit Gesundheitsprüfung.

Hintergrund

So funktioniert das Schweizer Krankenkassen-System.

Das Versicherungs-Obligatorium (KVG)

Seit 1996 ist jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innerhalb von 3 Monaten verpflichtet, eine Grundversicherung abzuschliessen — geregelt im Krankenversicherungsgesetz (KVG). Die Leistungen sind bei allen 50+ Schweizer Krankenkassen identisch — Bund schreibt den Leistungskatalog vor (Art. 25 KVG). Was variiert: die Prämie.

Warum sind Prämien so unterschiedlich?

Drei Hauptfaktoren bestimmen deine Prämie: Wohnregion (60% Einfluss — Spital-Kosten in deinem Kanton), Krankenkasse (20% — Verwaltung, Reserve, Risikoausgleich), Modell + Franchise (20% — Telmed/Hausarzt -18% / Franchise CHF 2'500 -28%). Die Spannweite zwischen günstigster und teuerster Kombination: bis zu CHF 4'000/Jahr.

Aufnahmezwang & Diskriminierungsverbot

In der Grundversicherung gilt absoluter Aufnahmezwang: keine Krankenkasse darf dich aufgrund von Alter, Geschlecht oder Gesundheitszustand ablehnen. Keine Gesundheitsprüfung, keine Risiko-Aufschläge — alle zahlen den selben Tarif pro Altersgruppe. Bei der Zusatzversicherung (VVG) hingegen gibt es Aufnahme-Prüfungen und Vorbehalte.

Wechseln — wann es sich lohnt

Lohnt sich fast immer in der Grundversicherung — gleiche Leistung bei identischem Service-Standard, nur tiefere Prämie. Ø Ersparnis CHF 480 pro Person/Jahr. Familien mit Kindern profitieren am stärksten — Kinderprämien variieren stark zwischen Kassen. Zusatzversicherung: Wechsel nur, wenn der neue Anbieter Aufnahme bestätigt — vorher prüfen lassen.

Franchise + Selbstbehalt = Eigenanteil

Dein finanzieller Eigenanteil ist gedeckelt: Franchise (CHF 300–2'500 wählbar) plus 10% Selbstbehalt auf Kosten ÜBER der Franchise, gedeckelt bei CHF 700/Jahr (Erwachsene). Maximaler Eigenanteil pro Jahr: Franchise + CHF 700. Kinder: max. CHF 350 Selbstbehalt. Generika sind vom Selbstbehalt befreit — Original-Medikamente mit Generikum-Alternative kosten 20% Selbstbehalt.

Mutterschaft & Kinder

Mutterschaftsleistungen sind vollständig kostenfrei für die Versicherte — keine Franchise, kein Selbstbehalt für Schwangerschafts-Kontrollen, Geburt, Wochenbett (auch Spital), Stillberatung. Neugeborene müssen innert 3 Monaten eine eigene Krankenkasse haben — beste Praxis: bereits in der Schwangerschaft Vergleich machen und ab Geburt anmelden.

Prämienverbilligung (IPV)

Bund stellt jährlich ~CHF 3 Mrd. zur Verfügung — Kantone verwalten diese plus Eigenmittel. Anspruchsberechtigt: rund 25% aller Versicherten in der Schweiz. Höhe variiert kantonal massiv — von CHF 400 (Appenzell) bis CHF 8'800 (Genf) pro Jahr für berechtigte Familien. Antrag bei der kantonalen Ausgleichskasse, oft automatisch via Steuererklärung.

EFAS — das neue Finanzierungs-Modell

Ab 2028 tritt EFAS (Einheitliche Finanzierung ambulant-stationär) in Kraft. Bisher zahlten Krankenkassen 100% der ambulanten Behandlungen, aber nur 45% der stationären (Rest: Kantone). Mit EFAS werden beide Settings gleich finanziert — fördert ambulante Behandlung, reduziert Anreize für unnötige Spital-Aufenthalte. Effekt auf Prämien: kurzfristig leichter Anstieg, langfristig stabilisierend.